Die Krux mit den Meetings!!

Ich kenne kaum jemanden, der Meetings mag! 

Dabei sind Meetings eines unserer wesentlichsten Führungsinstrumente – und sinnvoll sind sie im Grunde auch noch: Hier treffen sich Menschen um hoffentlich etwas gemeinsam voran zu bringen!

Das Thema ist vermutlich so alt wie es Unternehmen gibt.  Jeder beklagt sich über die fehlende Effizienz und als Gegenmittel gibt es tonnenweise Meeting-Regeln, welche kaum einer kennt und schon gar keiner wirklich befolgt.

Das Haupthandicap für erfolgreiche Meetings ist die fehlende Zeit der Vorbereitung. Weder der Organisator, noch die Teilnehmer nehmen sich die Zeit, sie gut genug vorzubereiten.  Man ist ja schon froh, wenn man bei der täglichen Hektik es überhaupt pünktlich ins Meeting schafft!  (was auch schon als Erfolg angesehen wird…..)

Deshalb reduzieren wir das Problem mal wieder auf das Wesentliche:

Egal ob Initiator oder Teilnehmer, schauen Sie sich noch VOR Montag-Vormittag  genau an, welche Meetings Sie in der anstehenden Woche vor sich haben!

Schritt 1:   Welche 1-3 von ihnen sind die absolut wichtigen Meetings für Sie?

Schritt 2:   Planen Sie sich aktiv Zeit zur Vorbereitung dieser Meetings im Kalender ein!

Hier die wichtigsten Fragen zur Vorbereitung:

Als Initiator vor dem Meeting:  1.  Was muss am Ende der pünktlich eingehaltenen Zeit als Ergebnis wirklich herauskommen?   2. Was kann ich tun, damit alle Teilnehmer das Meeting hinterher als Bereicherung und nicht als Belastung empfinden?

Als Initiator zu Beginn des Meetings:  5 Minuten investieren, um die gemeinsame Erwartung an den erfolgreichen Output des Meetings zu definieren.  Nur 5 Minuten!! Aber wertvoll investiert!

Als Teilnehmer vor dem Meeting:   1. Was muss am Ende des Meetings herauskommen, so dass ich das Meeting als Erfolg werten kann.   Ist dies dem Initiator bewusst?  Wenn nein – kläre ich die Erwartung vorher ab.      2. Was kann ich dazu beitragen, dass alle das Meeting hinterher als Bereicherung und nicht als Belastung empfinden?  (Was zeig ich, was lass ich lieber weg?)

Das ist schon alles…..     Probieren Sie es aus.

Und wer es mit Telefonkonferenzen zu tun hat, der kann sich über folgenden Link zum Wochenstart genüsslich amüsieren!   Hier geht’s lang

Moderation – die unterschätzte Führungsfähigkeit

Was soll eine Führungskraft bloß noch so alles können??   Ich verstehe die Frage, aber wenn Sie sich z.B. einen wahren Könner auf seinem Gebiet vorstellen, dann beherrschen diese ein ganzes Arsenal von Fähigkeiten. Ein Top-Golfer versteht es nicht nur mit verschiedensten Schlägern und Schwungstärken zu spielen, sondern kann sich auf jedes mögliche Terrain einstellen und verfügt selbst in den schwierigsten Lagen meist über einige Varianten, diese zu lösen.  Das Gleiche gilt für Top-Ärzte oder Musiker.

Und so gibt es eine Reihe von unterschätzten Fähigkeiten, die für den Erfolg einer Führungskraft maßgebend sind, aber welche von den wenigsten wirklich mit hoher Effektivät ausgeübt werden.

Dazu gehört ohne Zweifel die Fähigkeit zu Moderieren.

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Jour Fix – nicht schon wieder!!

„Ein Meeting ist dann gelungen, wenn die Teilnehmer mit mehr Energie herausgehen, als sie hineingingen“.   Was glauben Sie, auf wie viel Prozent unserer alltäglichen Meeting-Schlacht diese Aussage zutrifft?

Manchmal wünschte ich mir einen reinen Kostenzähler am Türeingang. Da ist dann ein Display und das zählt pro Minute die Kosten dieses Meetings in Euro gnadenlos auf. Am Ende beim Hinausgehen würde es für eine Weile betroffene Gesichter geben. Denn wer nicht völlig abgestumpft ist weiß, dass das aktuelle Meeting wieder weit weniger gebracht hat, als die zeitliche – und damit natürlich auch geldwerte – Investition der letzten Minuten und Stunden.

Ich kenne kaum jemanden, der nicht unter der Zahl und der Qualität der vielen, vielen Meetings leidet.

Wer ist schuld?   …
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